In­ter­na­tio­na­li­sie­rung

Naturgemäß unterscheiden sich die Anforderungen global agierender Unternehmen an eine Content-Management-Lösung erheblich von denen kleiner webbasierter Informationsangebote. Neben grundlegenden Aspekten wie Mandantenfähigkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit fordern die speziellen Anforderungen der Internationalisierung ein hohes Maß an Entwicklungsaufwand.

Die sprach- und standortunabhängige Speicherung und Ausgabe der Inhalte zählt dabei zu den wichtigsten Bausteinen. Daneben werden in der Regel eine flexible Verwaltung mehrsprachiger Websites, die Integration von Übersetzungsprozessen und eine problemlose Lokalisierung erwartet.

Damit im Rahmen einer Internationalisierung alle Prozesse zwischen Zentrale und Niederlassungen klar getrennt werden, ist zudem eine strikte Abgrenzung der lokalen Freiheitsgrade notwendig sowie die Definition von drei Content-Ebenen innerhalb der weltweiten Webpräsenz:

 

MUSS – Content

MUSS – Content wird fest in alle regionalen Seiten exportiert und umfasst beispielsweise generelle Unternehmensinformationen, Produktpräsentationen der Top-Seller und die allgemeinen Produktkategorien.

 

Kann-Content

Kann-Content wird durch die lokalen Informationsmanager aus einem zentralen Informationspool ausgewählt und besteht oft aus Zusatzinformationen, die auf die Bedürfnisse der jeweiligen Region abgestimmt sind.

 

Lokaler Content

Lokaler Content kann durch die Tochtergesellschaften selbst erzeugt und lokal veröffentlicht werden. Er besteht etwa aus lokalen Informationen wie Messetermine, Verkaufsshows oder die Vorstellung regionaler Top-Seller.

 

Trans­la­ti­on­work­flow

Beim Übersetzungsworkflow wird das Prinzip der „Content-Vererbung“ angewandt. Das bedeutet, dass einzelne Content-Module sowohl in der Landessprache als auch in Englisch über das zentrale CMS zur Verfügung gestellt werden. Dafür werden etwa Produktbeschreibungen, Marktkommentare oder Bilddateien im System hinterlegt und die Übersetzung erfolgt „on demand“ durch ein Übersetzungsbüro, das in den CMS-Workflow integriert ist.

Ein Vorteil dieser Integration ist, dass die Übersetzer ihren Text über die integrierte Preview-Funktion im Webseitenkontext sehen, was das Verständnis erheblich erleichtern kann. Dieser Übersetzungsworkflow funktioniert natürlich nicht nur mit Einzeldokumenten, sondern auch mit größeren Content-Sammlungen.

 

Ap­pli­ka­ti­ons­ent­wick­lung

Nach einem ähnlichen Prinzip arbeitet auch die internationalisierte Applikationsentwicklung: Die funktionalen Anforderungen werden in der Region definiert, aber die eigentliche Entwicklung erfolgt im Stammhaus. Finden sich mehrere Niederlassungen mit ähnlichen Anforderungen, lassen sich die Entwicklungskosten im Idealfall auf mehrere Schultern verteilen.

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