Shoppen auf Rädern

Mit Einkaufswagen und vielem mehr beliefert Marktführer Wanzl die ganze Welt – 3m5. hilft mit bei der Globalisierung
Projekt
Upgrade des eCMS-Systems für 21 Niederlassungen und Implementierung eines automatisierten Übersetzungsworkflows
Leistungen
Beratung, Konzeption, Design, Umsetzung/Programmierung, Testing, Roll-out, Betreuung
Technologie
TYPO3, PHP, HTML5, CSS3 und JavaScript
Kunde sseit
2015

Wer schon mal in einem Supermarkt, Hotel oder Flughafen zu tun hatte, kennt auch das Unternehmen Wanzl. Zumindest könnte er es kennen, wenn er genau hingeschaut hätte – auf den Griff des Einkaufswagens, des Zimmermädchenwagens, des Gepäcktrolleys. „Anything on wheels“ heißt das Geschäftsmodell des bayerisch-schwäbischen Hidden Champions.

Damit hat Wanzl es weit gebracht: Das Unternehmen verkauft über eine Million Einkaufswagen im Jahr, macht 550 Millionen Euro Umsatz und ist Weltmarktführer in einigen seiner Produktbereiche. Wie weltumspannend das Vertriebsnetz ist, zeigt auch das Unternehmensportal. 3m5. hat dabei geholfen, dieses global aufzustellen.

Als Rudolf Wanzl nach dem 2. Weltkrieg aus Tschechien floh und sich in Leipheim bei Ulm niederließ, war an Big Business und globale Strategien nicht zu denken. Es ging ums geschäftliche Überleben und um eine Idee. Was Rudolf Wanzl mit Stahldraht und geschicktem Maschinendesign vollbrachte, gehört auch zur Geschichte des deutschen Wirtschaftswunders. Während sich um ihn herum die Lebens- und Einkaufsgewohnheiten der Deutschen änderten, lieferte Rudolf Wanzl die Hardware dazu. Seine Metallwarenfabrik fertigte Einkaufswagen, Wagen fürs Hotelpersonal und Trolleys für Reisende an Flughäfen.

Seitdem ist das Portfolio immer breiter geworden. Ganze Shop- und Lagersysteme kommen aus Leipheim. Wer zum Beispiel beim Discounter in die Backwarenauslage greift, hat meist ein Wanzl-Produkt vor sich. Lagerhaus-Systeme auf der ganzen Welt werden von den Wanzl-Ingenieuren entwickelt. Komplette Ladenausstattungen ebenso. Auf der Website ist die breite Produktpalette mit Kunden auf der ganzen Welt repräsentiert. Im Referenzbereich trifft der Besucher auf weltweit bekannte Handelsmarken, die größten Flughäfen und Bahnhöfe und gehobene Hotels. Wanzl beliefert neben Aldi, Lidl, Edeka und vielen anderen in ganz Europa zum Beispiel Safeway in Australien. Und Flughafenriesen wie London Heathrow und Guangzhou/China.

 

Dieses sogenannte Internationalisierungstool vergibt klare Zuständigkeiten und beschleunigt den Übersetzungsprozess der Webseiten-Inhalte. Mithilfe des Programms legt ein Hauptredakteur fest, welche Inhalte auf einer Homepage einer Niederlassung stehen müssen oder optional eingefügt werden können.

 

 

Internationaler Rollout

20 Sprachen und 28 Länderversionen

Damit das deutsche Unternehmen mit über 4500 Mitarbeitern auch weiterhin auf den internationalen Märkten präsent ist, optimieren Wanzl und 3m5. derzeit die internationale Webseite in 20 Sprachen und 28 Länderversionen. Entscheidend für den Erfolg der Webseiten ist die schnelle Anpassung der Inhalte an die Bedürfnisse vor Ort. 3m5. hat für Wanzl einen Übersetzungsworkflow entwickelt, der diese Adaption von vielen Sprach- und Länderversionen vereinfacht und schneller macht. Das war notwendig, da dieser Workflow durch TYPO3 allein nicht im notwendigen Umfang unterstützt wird.

Dieses sogenannte Internationalisierungstool vergibt klare Zuständigkeiten und beschleunigt den Übersetzungsprozess der Webseiten-Inhalte. Mithilfe des Programms legt ein Hauptredakteur fest, welche Inhalte auf einer Homepage einer Niederlassung stehen müssen oder optional eingefügt werden können. Auf diese Vorgaben reagiert der zuständige Mitarbeiter in der Niederlassung innerhalb bestimmter Fristen. Dann gelangen die zu übersetzenden Inhalte im XML-Format zum Übersetzungsdienstleister. Dieses Format ist kompatibel mit allen Programmen, die dort genutzt werden. Im gleichen Format kehren die Inhalte übersetzt zurück.

Diese strukturierte Arbeitsweise führt unter anderem dazu, dass bereits übersetzte Texte nun von mehreren Niederlassungen genutzt werden können. Zum Beispiel englische Übersetzungen von der US-amerikanischen, der kanadischen und der australischen Niederlassung. Ohne das Tool fehlte die Möglichkeit, automatisch auf bereits vorliegende Texte zuzugreifen. Das spart am Ende Geld – die Agentur übersetzt nicht mehr doppelt und bestehende Übersetzungen können weiterverwendet oder mit geringem Aufwand angepasst werden.

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