Von der Praktikantin zur Neos-Entwicklerin – Mein Weg bei 3m5.

Bei 3m5. arbeiten Menschen mit ganz verschiedenen Lebenswegen. Entwicklerin Nicole Schneider erzählt von ihrem Weg zu 3m5. und davon, was für sie 3m5. als Arbeitgeber ausmacht. 

Mein Weg bei 3m5. begann im Sommer 2017, mit einer Bewerbung auf ein sechsmonatiges Pflichtpraktikum während meines Studiums. Damals hatte ich noch keine genaue Vorstellung, wie dieses Praktikum aussehen würde, deshalb suchte ich mir zwei Firmen aus, bei denen ich mich bewerben wollte. Firma 1 war geographisch günstig gelegen für mich, hatte nur wenige Mitarbeiter und es schien mir, als würden sie jeden Bewerber annehmen. Das war also meine bequeme „Notfalloption“, falls meine Bewerbung bei Firma Nummer 2 – auch bekannt als 3m5. – nicht erfolgreich wäre.

Deren Webseite hatte mich überzeugt. Besonders, was ich über Work-Life-Balance las, schien mir fast zu gut, um wahr zu sein. Allerdings las ich auch von einem Bewerbertest, der für mich zu diesem Zeitpunkt wie eine große Hürde schien, denn ich war unsicher, ob ich den Test schaffen würde. Doch ich war so neugierig auf die mögliche Chance, dass ich während meines Informatik-Studiums mehrere Wochen lang für den Bewerbertest lernte, in der Hoffnung, dass es klappt.

Die Bewerbung 

Kurz darauf war es so weit, ich schickte mein Ergebnis des Bewerbertests an 3m5. und wartete einige Tage. Dann bekam ich einen Anruf vom Geschäftsführer Michael Eckstein. Er stellte sich mir direkt als „der Michael“ vor, meinte, ich hätte die erste Runde erfolgreich absolviert und werde zum Vorstellungsgespräch eingeladen, wo ich ihn und die zwei weiteren Geschäftsführer Alexander Lehn und Stefan Jahn kennenlernen würde. Er plauderte noch etwas über das Unternehmen und ich fühlte mich sofort wohl bei dem Telefonat.
 
Mein Vorstellungsgespräch fand an einem sehr warmen Sommertag statt, ich stand vor der Kleidungsfrage: Sollte ich eine Bluse tragen, „so wie man das machte“ und wie es mir alle rieten? Oder lieber doch mein Rammstein-Oberteil, in dem ich mich wohl fühlte und so sein konnte, wie ich war? Nach langem Hin und Her-Überlegen entschied ich mich für die Rammstein-Variante. Wenn 3m5. so war, wie auf der Webseite beschrieben, und die anderen Geschäftsführer ebenso herzlich wären, würden sie meine Wahl verstehen.
 
Meine Entscheidung war richtig, das Gespräch lief super. Stefan Jahn zeigte mir die Villa, erklärte mir einiges über die Agentur und ich unterschrieb eine Woche später meinen Praktikumsvertrag.

Das Praktikum 

Das Praktikum begann direkt mit einem großen Kunden für mich – das Dorotheum. Es ist eines der größten Auktionshäuser weltweit und wir bauten ihnen eine komplett neue Webseite inklusive Biet- Mechanismus. Ich wurde sehr schnell ins Team integriert und bekam sofort Programmieraufgaben, sodass ich viel lernte. Bei Fragen konnte ich mich immer an die Kollegen und meinen Mentor bei 3m5. wenden. Ich fühlte mich deshalb nie mit irgendetwas allein gelassen. Was mich schon damals extrem begeisterte und noch immer begeistert: Bei 3m5. ist nicht sofort erkenntlich, wer welche Rolle innehat, weil die Hierarchien so flach sind und der menschliche Wert so großgeschrieben wird. Auf den ersten Blick ist deshalb nicht erkenntlich, wer Praktikant, Azubi, Festangestellter oder Projektleiter ist. So durfte ich nach nur zwei Monaten Praktikum mit an der Weihnachtsfeier und allen weiteren Events teilnehmen und auch meine Familie mitbringen. Die sechs Monate vergingen sehr schnell, aber ich wollte nicht gehen und blieb deshalb als Werkstudentin bei 3m5. Ich arbeitete einen Tag pro Woche. Wenn mir das wegen anstehender Prüfungen zu stressig war, konnte ich auch mit der Arbeit aussetzen, es war alles sehr flexibel. So verbrachte ich weitere zwei Jahre bei 3m5. und erlebte viel  – zum Beispiel das alljährliche Mallorca-Wochenende.

Mallorca 

Mallorca ist definitiv eins unserer schönsten Agentur-Rituale: Wir setzen uns alle in den Flieger, lassen auf einer gemieteten Finca auf Mallorca mehrere Tage lang die Arbeit hinter uns und lernen uns außerhalb unserer Arbeitsrollen kennen. Wir haben Spaß zusammen, jeder kann seinen Tag frei gestalten und es finden sich immer Kollegen, die auch mit an den Strand, in die Berge oder in die Stadt wollen – für wirklich jeden ist etwas dabei. Außerdem organisiert unser liebes Backoffice jedes Jahr ein Team-Event für uns. In meinem ersten Jahr als Werkstudent war das ein Vespa-Ausflug. Wir fuhren mit geliehenen Vespas durch die Straßen, spürten den Wind und genossen die Landschaft. Weil das so gut funktionierte, entschieden wir uns, auch Serpentinen zu fahren. In dieser Rechnung bedachte ich allerdings nicht, dass so eine Vespa schwerer ist als ich selbst. So kam es, dass ich in einer Kurve einfach umkippte und die Vespa auf mir lag. Es gab „nur“ einen Blechschaden und kleinere Verletzungen. Im Nachhinein ist es eine der witzigsten Geschichten, die mir bisher passiert ist. Es gab an der Sache nur einen Haken - für den Schaden hatte jeder von uns unterschrieben, im Falle eines Unfalls eine gewisse Summe selbst zu zahlen. Als wir eine Pause zum Tanken machten, kam einer der Chefs zu mir und meinte, er möchte mit mir wegen des Unfalls sprechen: „Nicole, wir wissen du bist Werkstudentin und das ist für dich sehr viel Geld – deshalb haben wir uns entschieden, dass wir den Schaden für dich übernehmen. Wir sind schließlich eine Familie und stehen füreinander ein. Wichtig ist nur, dass dir nichts passiert ist.“ Genau solche Momente sind es, die 3m5. für mich ausmachen. Wir haben nicht nur unendlich viel Spaß, sondern halten auch zusammen, wenn mal nicht alles läuft wie geplant. 3m5. ist einfach ein sichereres „Arbeitszuhause“ für jeden und niemand wird allein gelassen, wenn er Hilfe braucht. Aus diesem Grund wollte ich auch nach Erhalt meines Diploms hier weiterarbeiten. 

Meine Festanstellung – Leben in zwei Städten

Mit dem Ende meines Studiums wurde mir immer klarer, dass ich weiterhin in meiner 60 Kilometer entfernten Heimat Bautzen leben wollte. Denn dort befindet sich mein privater Lebensmittelpunkt. Gleichzeitig wollte ich aber auch unbedingt weiter bei 3m5. in Vollzeit arbeiten und dazu mit dem Zug pendeln. Mir war durch mein Studium in Dresden bewusst, dass das sehr zeitintensiv ist und ich eine Lösung finden musste. Also fragte ich die Geschäftsführung, ob es möglich wäre, dass ich jede Woche zwei Tage im Homeoffice arbeite und drei Tage vor Ort bin. Wenn ich Termine in Bautzen habe, würden es auch manchmal ein paar mehr Homeoffice-Tage sein.
 
Bis zu diesem Zeitpunkt war bei uns eigentlich nur ein Tag Homeoffice üblich. Das Modell war auch nicht primär für Entwickler gedacht. Trotzdem wurde mir mein Wunsch sofort gewährt und das Modell bewährt sich nun seit mehreren Jahren. Mittlerweile gibt es alle möglichen Homeoffice-Varianten bei uns - es ist nur ein kurzes Gespräch nötig, in dem die Rahmenbedingungen abgesteckt werden. Diese Regelung erleichtert mir mein Zeitmanagement ungemein und macht auch zwei so verschiedene Bedürfnisse miteinander vereinbar.

Mehr Details über meine Homeoffice-Regelung erfährst du hier.

Das Wichteltaxi – Weihnachten in Corona-Zeiten 

Noch eine kleine Geschichte steht für mich für das 3m5.-Gefühl. Unsere Weihnachtsfeiern sind legendär und eins unserer wichtigsten Rituale. Wir kommen mit all unseren Familien zusammen, wichteln miteinander und jeder Wichtel schreibt seinem Schützling ein Gedicht, anhand dessen alle anderen erraten, für wen das Geschenk gedacht ist. 2020 war das Feiern aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht möglich, aber wenigstens das Wichteln wollten wir uns nicht nehmen lassen und online durchführen. Dazu wurden alle Präsente der anwesenden Kollegen unter dem Weihnachtsbaum in einem Sack gesammelt. Einige waren jedoch in Quarantäne, auch ich, und konnten nicht an der Tradition teilnehmen. Doch auch dafür fanden wir eine Lösung – ein Wichteltaxi! Das Wichteltaxi (gesteuert von unserem Wichtelbeauftragten) fuhr zu allen in Quarantäne befindlichen Kollegen, führte einen kontaktlosen Wichtelgeschenk-Austausch durch und brachte die Präsente stellvertretend für uns in die Firma. Auch die 60 Kilometer Entfernung meines Zuhauses waren für das Wichteltaxi keine Hürde, obwohl ich dafür durchaus Verständnis gehabt hätte. Wir nahmen per Zoomkonferenz am Wichteln teil, lasen unsere Gedichte vor und hatten einen sehr gemütlichen Abend. 2020 war das mein persönliches Weihnachtswunder und ich bin jeden Tag dankbar, von so vielen liebevollen Menschen umgeben zu sein.

Work/Life: Balance und Bilanz

Das ist bei 3m5. kein leeres PR-Geschwafel, sondern gelebte Realität. Wir wissen, dass unsere Mitarbeiter stabile soziale Beziehungen brauchen, um im Job ihr Bestes geben zu können. Dazu sollten sie mehr Zeit mit ihren Familien und Partnern verbringen als im Büro. Deshalb reduzieren wir mehrtägige Dienstreisen auf ein notwendiges Minimum und lehnen konsequent alle Aufträge ab, die eine längere oder permanente Anwesenheit beim Kunden erfordern. Unsere Mitbewerber übernehmen diese Jobs sicher gern.

Führend in Teilzeit

In vielen Firmen bedeutet der Aufstieg ins mittlere Management eine massive Verlängerung der Arbeitszeit. Das sehen wir anders. Nach unserer Überzeugung zählen für gute Führung die Fähigkeit zu begeistern und ehrliches Interesse an den Kollegen und deren Entwicklung. Beides ist nicht an ein Arbeitszeitkonto geknüpft. Führungskräfte bei 3m5. arbeiten daher oft in Teilzeit.

Homeoffice

Die Corona-Pandemie hat bewiesen, was bei 3m5. auch vorher schon gelebte Praxis war: Es gibt nicht "das" Homeoffice – sondern für jede und jeden eine individuell beste Art zu arbeiten. Die einen tun das am liebsten immer im Büro, die anderen regelmäßig an einem bestimmten Tag von zu Hause aus, manche nutzen bestimmte Zeiten im Monat für Homeoffice, um flexibel Termine wahrnehmen zu können. Nur eins gilt dabei für alle: Gemeinsam finden wir die passende Lösung.

Überstunden? Geld oder Leben

Am liebsten wollen wir Überstunden ganz vermeiden. Wenn’s dann aber doch mal vorkommt, haben wir eine Regelung geschaffen, die im Agenturumfeld eher ungewöhnlich ist: Bei 3m5. kannst du dir jede Überstunde entweder auszahlen lassen oder abfeiern. So simpel – so smart.

Nerd's Paradise

Permanente Höchstleistung ist vor allem eins: nämlich unmöglich. Pausen sind wichtig, um den Kopf frei zu bekommen. Erst dann kann mit neuem Elan Neues entstehen. Darum kannst du bei 3m5. auch während der Arbeitszeit Playstation spielen, kickern oder Mittagsschlaf machen.

Weniger Nebenkosten, mehr Spaß

Bei 3m5. bieten wir dir viele steuerliche Vergünstigungen, mit denen du statt in Nebenkosten auch in andere Benefits investieren kannst. Dazu gehören betriebliche Altersvorsorge, Erholungsbeihilfe, Zuschuss zu Kinderbetreuungskosten sowie Tank- oder Einkaufsgutscheine.

Clever mobil auf dem Weg ins Büro

Statistiken belegen: Fahrradfahrer leben gesünder. Und weil das für alle eine Win-win-Situation ist, kannst du bei 3m5. ein JobRad® leasen. Damit sparst du gegenüber dem herkömmlichen Kauf bis zu 40 Prozent. Darüber hinaus beteiligt sich 3m5. an Versicherung, Inspektion und monatlicher Rate. Das JobRad®-Angebot wurde übrigens eigenständig durch Mitarbeiter eingeführt – an einem FedEx Day.

Flatrates für alle

Für das leibliche Wohl sorgt bei 3m5. eine Flatrate auf Getränke (Kaffee, Tee, Bionade, Cola oder einfach nur Wasser). Dazu kommen wöchentlich zwei frische Obstkörbe und ein gemeinsames Frühstück. On top gibt es ein jährliches Agenturwochenende auf Mallorca, verschiedene Team-Events und ein Sommerfest für Mitarbeiter und deren Familien.

Individueller Wunsch-Rechner

Wie gut wir arbeiten, hängt ganz maßgeblich davon ab, womit – und da gehen die Geschmäcker und Vorlieben weit auseinander. Statt dir also einen Rechner vor die Nase zu setzen, mit dem du nicht glücklich wirst, bekommst du bei 3m5. den Computer deiner Träume, exakt so konfiguriert, wie es für dich passt: Windows, Mac oder Linux, welche Hard- und welche Software? Das entscheidest ganz allein du.