»Windows gab’s ja noch nicht«

Die meisten unserer Mitarbeiter sind IT-Nerds von Kindesbeinen an, Computer-Fans der ersten Stunde, Digital Natives, bevor es das Wort überhaupt gab. Deshalb verwundert es nicht, dass unsere Mitarbeiterbefragung zu den eigenen IT-Anfängen tolle Geschichten und nostalgische Erinnerungen an den einstigen Informatik-Unterricht zutage fördert.

Alexander Lehn, Senior Project Manager

Ich war in der 6. Klasse in einer AG Informatik, wo wir Basic auf KC85/1 programmiert haben. Das fand allerdings nicht an unserer Schule, sondern in unserem Paten Metallbau-Betrieb. Das war damals High Tech. Als ich einen Atari XT bekommen habe, war das mein Highlight. Für Speichermedien hat das Westgeld nicht gereicht. Ich musste meinen Sourcecode immer wieder abschreiben. Damit hat man gut Programmieren gelernt.

 

Erik Swars, Frontend-Entwickler

Ich bin in Rostock aufgewachsen, wo es leider kein Schülerrechenzentrum oder etwas Ähnliches gab. Ich hatte aber das Glück, dass meine Eltern mich viel Zeit am Rechner verbringen ließen und mir entsprechende IT-Bücher geschenkt haben, die ich mir gewünscht habe. Und ich habe das Glück, im Allgemeinen guten Informatik-Unterricht gehabt zu haben.

Kristin Dietze, Webentwicklerin

Ich begann mich für Computer zu interessieren, als ich ungefähr 12 war – und zwar durch meinen vier Jahre älteren, IT-begeisterten Cousin. Damals gab es tatsächlich schon Windows 3.1. Ich hab mich aber auch im DOS noch sehr zu Hause gefühlt und dort auch meine ersten Erfahrungen im Turbo Pascal und Basic gesammelt.

Mit 14 konnte ich mir meinen ersten 386er kaufen, von meinem selbst verdienten Geld. Ich war unheimlich stolz, das Ding selber auseinander nehmen zu können und wieder zusammen zubauen. Allerdings habe ich mich von Anfang an eigentlich in der Programmierung wohler gefühlt als beim Schrauben. Neue Programme zu erschaffen, die genau das tun, was vorher durch meinen Kopf gespukt ist, fand ich damals schon faszinierend und finde es bis heute.

Lukas Gerlach, erst Mehrfach-Praktikant, nun Werkstudent

Ich war in der AG Homepage – ab der 7. Klasse kann man da hingehen und da lernt man ein paar Grundlagen in PHP, HTML und CSS. Ich habe vorher schon programmiert, hatte mich bis dahin aber noch nicht mit Webentwicklung befasst. Dort habe ich dann die Grundlagen von dem gelernt, was man im Job als Softwareentwickler braucht.

 

Dana Kuban, Backend-Entwicklerin

Ich hing mit ungefähr elf Jahren einmal mal an einer komplizierten Mathe-Aufgabe fest. Die konnte man durch viel Probieren lösen – oder einfach mit ein paar Zeilen Ruby-Code, wie meine Mutti mir zeigte. Daran hat mir vor allem die veränderte Denkweise, Probleme zu lösen, gefallen. Ich habe später angefangen, C zu lernen und auch einen Ferien-Kurs dafür besucht. Im Studium entwickelte ich Faszination für eigene Programmier-Projekte, weil ich dort herausgefunden habe, wie viele Probleme sich ganz einfach mit etwas Code lösen lassen.

Marcin Szalomski, Frontend-Entwickler

Bei mir fing es in der fünften Klasse an, mit der AG Informatik in der Schule. Dort habe ich grundlegende Technologien wie HTML, CSS, JS und PHP und Grundlagen der Informatik wie das Binärsystem kennengelernt. Wenn meine Eltern einen Computer gekauft haben, wollte ich immer wissen, welche Möglichkeiten er hat. Ich kann mich nicht erinnern, wie mein erster Rechner hieß. Aber das Betriebssystem war Windows 98, der Prozessor hatte eine Taktfrequenz von 700 Mhz und die Grafikkarte einen Speicher von 32 MB, damals ein Rechenmonster. Seit ich denken kann, wollte ich als Erwachsener "etwas mit Computern" machen – und so kam es dann auch.

Maximilian Dühr, Webentwickler

Als ich ungefähr 14 war, bot die nahegelegene Universität Leuphana in Lüneburg einen eintägigen Kurs zur Android-App-Programmierung für Schüler an. Für mich bedeutete das zunächst primär: einen Tag schulfrei. Doch der Kurs weckte auch mein Interesse an Programmierung. Und auch das eines guten Freundes von mir, der zu meinem Leidwesen schnelleren Lernerfolg hatte als ich. Das konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen, und so war neben dem Interesse auch mein Ehrgeiz geweckt. Seitdem programmiere ich mehr oder weniger täglich, mal kleine Skripte, mal größere App-Projekte, und habe kein Stück der Begeisterung verloren.

Markus Vogel, Werksstudent

Die ersten Schritte in die Entwicklerwelt machte ich in der Homepage AG meines Gymnasiums. Wir durften recht frei entscheiden, was wir machen. So hab ich bald kleine Spiele über den „Geist Olaf“ programmiert, der sich durch verschiede Labyrinthe kämpfen musste. Als ich zwölf war, habe ich mit meinem besten Freund meinen ersten PC gebaut. Meine Eltern wollten mir keinen kaufen und ich hatte kein Geld für Hardware-Teile. Also sind wir nach der Schule immer zum Recyclinghof gefahren und haben uns auf der Suche nach passenden Teilen durch den Container gewühlt. Dieser erste Recycling-PC war auch für damalige Verhältnisse nicht der beste, hat aber immerhin für Phase 5 gereicht, den Texteditor, mit dem ich damals programmiert habe.

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