Optimierung im Hintergrund

Das Privatkundenportal des Energiedienstleisters enviaM basierte im Backend auf Angular JS – ein System, das bald keine Updates mehr bekommt

Dresden, 29. Januar 2021. 3m5. hat dem Unternehmen geholfen, das Portal hinter den Kulissen technisch auf den neusten Stand zu bringen.

Die enviaM-Gruppe, führender regionaler Energiedienstleister in Ostdeutschland, beschäftigt rund 3.300 Mitarbeiter. Der Unternehmensverbund versorgt mehr als 1,3 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme und Energie-Dienstleistungen. Im Privatkundenportal „Meine enviaM“ können Kunden zum Beispiel ihre Daten anpassen, Rechnungen und Vertragsdokumente einsehen, Newsletter, Familienkalender oder Coupons nutzen oder ihren Umzug melden. Das Backend des Portals brauchte ein System-Update, um die Funktionalität und Sicherheit weiter sicherzustellen.

Aufgabenstellung für 3m5.: Bei diesem umfangreichen Projekt der enviaM unterstützte 3m5. als technischer Dienstleister das IT-Team auf Unternehmensseite. Denn die Anpassungen im Hintergrund bestanden aus vielen einzelnen Aufgaben und sollten zügig über die Bühne gehen. Die Nutzer selbst bemerkten die „Baustelle“ nicht, weil sich im Frontend lediglich kleine Details veränderten.

Strategie und Umsetzung: Angular JS ist ein von Google als Opensource entwickeltes Javascript-Framework, das in seiner Hochzeit als einfach und benutzerfreundlich galt und mit vergleichsweise knappem Code auskam. Doch in absehbarer Zeit wird es keine Updates mehr geben und die Nachfolgerversionen sind nicht rückwärtskompatibel. Für enviaM stand also fest, dass das Backend des Kundenportals komplett umgebaut werden musste. Dazu analysierten die Entwickler zunächst den bisherigen Code. 3m5.-Entwickler Marcin Szalomski erklärt: „Angular JS kommt einem heutzutage kaum noch unter, denn für neue Projekte wird es nicht mehr genutzt. Wir haben also anfangs die bestehende Architektur analysiert und sie danach mit neuen Technologien umgeschrieben und optimiert.“ Diese „Code-Sanierung“ ist eine der Stärken des 3m5.-Teams. „Außenstehende vermuten oft, der Job eines Entwicklers bestehe darin, Code zu schreiben. Tatsächlich lesen und analysieren wir bestimmt 80 Prozent unserer Arbeitszeit bestehenden Code, um zu verstehen, wie ein System aufgebaut ist, funktioniert und optimiert werden könnte“, sagt Szalomski.

Rund vier Monate lang haben dafür drei 3m5.-Entwickler beim nötigen Systemumbau geholfen und das Portal zu Angular 9 transferiert: Basierend auf den definierten, funktionalen Anforderungen, abgeleitet aus dem bestehenden Code, haben die Entwickler den nötigen Aufwand geschätzt und die möglichen Finetuning-Maßnahmen durchgesprochen. Die Komponenten wurden umgeschrieben und extensiv getestet. Dazu gehörten gemeinsame Code-Reviews in der Entwicklerrunde sowie das allgemeine Testing gegen definierte Anforderungen.

Gemeinsam ging es dabei zügig voran. Und inzwischen läuft das enviaM-Privatkundenportal „Meine enviaM“  bereits mit Angular 10 – denn dank des Updates ist es nun möglich, schnell und effizient auf neue Versionen zu updaten, sodass stets alle neuesten Features unterstützt werden und keine Sicherheitslücken entstehen. Damit ist das Portal ein gutes Beispiel dafür, dass stetiger Wandel bei Webprojekten nicht zwangsläufig visuelle oder funktionale Veränderungen mit sich bringt.

Über 3m5.: Seit mehr als 20 Jahren begleitet 3m5. Unternehmen bei der Digitalisierung und zählt heute zu den Technologieführern im Bereich der Digitalen Wirtschaft. Die Spezialgebiete der "webengineers" sind eCMS-Systeme, mobile Anwendungen, eCommerce und Social Media. Im breit aufgestellten Kundenkreis finden sich zahlreiche Weltmarktführer und große Handelsmarken aus verschiedenen Branchen - darunter BMW, ZDF, Ravensburger, Gardena, BASF, Maggi, Vodafone, Commerzbank, Puma und Infineon. 3m5. wurde 1997 von zwei Studenten in Dresden gegründet, wo sich heute auch der Hauptsitz der Firma befindet. Weitere Standorte sind München, Stuttgart, Frankfurt und Hamburg. 3m5. richtet den TYPO3 Kongress in München aus und untersucht gemeinsam mit der TU Dresden die Bloggerszene der Versicherungsbranche.

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