Social Commerce Geschäftsmodelle Teil 1

17. Februar 2011

Bestehende Shop-Plattformen nutzen Web 2.0 bzw. Social Media – Instrumente zur Unterstützung einer C2C-Kommunikation auf der eigenen Shop-Seite. Die soziale Vernetzung geschieht auf der Shop-Seite selbst. eBay selbst bietet Käufern und Verkäufern u. a. die Möglichkeit, sich selbst in Diskussionsforen auszutauschen.

Kommunikation umfasst auch das Mitteilen von Meinungen mittels Bewertungen, Kommentare, etc. Ein Produkt oder ein Verkäufer wird bewertet und bekommt so eine authentische Bewertung aus dem sozialen Netz.

Welcher Quelle wird am meisten vertraut? Die sozialen Netze hier sind hinsichtlich der Bedeutung für eine vertrauensvolle Empfehlung um fast 50% gestiegen

Geschäftsmodelle Teil 1

In letzter Zeit wird das Thema Social Commerce verstärkt diskutiert. Eine klare Definition für diesen Begriff existiert noch nicht.

Bill Zujewski von ATG (http://www.atg.com/de/) interpretiert Social Commerce hinsichtlich der Kaufentscheidung: „Social Commerce is about customers having the means to interact with one another in order to make better buying decisions” .

Wikipedia betrachtet auch den Verkäufer und sieht in Social Commerce eine Erweiterung des E-Commerce um die Möglichkeiten von Social Media (Quelle Wikipedia Link).

Social Commerce ist eine Ausprägung des gegenseitigen Handels und muss gerade auch die Verkäuferseite des Marktes berücksichtigen. Die Verkäuferseite hat Social Media und die damit verbundene Pull-Kommunikation bzw. Kommunikation zwischen den Kunden (C2C) wahrgenommen und will diese neue Art der Kommunikation für Ziele wie Umsatzgenerierung nutzen.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (http://www.bvdw.org/) versteht unter dem Begriff „... im weiteren Sinne die Gesamtheit aller Transaktionen, bei denen dialogbasierte Kommunikation oder werbliche Maßnahmen in Social Communitys zu direkt messbaren Umsätzen führen.“ 

Grob können folgende drei Kategorien von Ausprägungen und Geschäftsmodellen klassifiziert werden.


I. Erweiterung von E-Commerce um Social-Media-Komponenten

Bestehende Shop-Plattformen nutzen Web 2.0 bzw. Social-Media-Instrumente zur Unterstützung einer C2C-Kommunikation auf der eigenen Shop-Seite. Die soziale Vernetzung geschieht auf der Shop-Seite selbst. eBay selbst bietet Käufern und Verkäufern u. a. die Möglichkeit, sich selbst in Diskussionsforen auszutauschen.
 

Abbildung: Diskussionsforen auf eBay

Kommunikation umfasst auch das Mitteilen von Meinungen mittels Bewertungen, Kommentaren etc. Ein Produkt oder ein Verkäufer wird bewertet und bekommt so eine authentische Bewertung aus dem sozialen Netz.

Welcher Quelle wird am meisten vertraut? Die sozialen Netze hier sind hinsichtlich der Bedeutung für eine vertrauensvolle Empfehlung um fast 50 % gestiegen (Quelle: Who Gives the Most Trusted Recommendations? http://www1.emarketer.com/Article.aspx?R=1008241)

Abbildung: Personen mit einer hohen Glaubwürdigkeit

 

Personen mit einer hohen Glaubwürdigkeit sind neben den Experten in erster Linie Personen, die man „mag“ und mit denen man z. B. auf Facebook befreundet ist.

Diese Social-Media-Instrumente können nun als Module eine technische Vernetzung über die Grenzen des Shops hinaus fördern. So können RSS Feeds für Diskussionsbeiträge genutzt werden. Widgets, z. B. eine Facebook-Box oder der Like-Button, können flexibel auf anderen Websites integriert werden und verweisen dann auf den Shop.

Abbildung: Shopsystem mit integriertem Like-Button

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