Zukunftsfähigkeit

Eine konzernweite Einführung eines eCMS bringt stets umfassende Veränderungen mit sich. Weil dies mit hohem finanziellem und personellem Aufwand verbunden ist, wird die richtige Auswahl des Basis-Systems nicht zuletzt zu einer Frage des Investitionsschutzes. Fünf Punkte sind bei dieser Entscheidung von erheblichem Gewicht.

Weiterentwicklung des Systems
Je nach Branche wird der Lifetime-Cycle eines Contentmanagementsystems auf fünf bis zehn Jahre taxiert. Diese vergleichsweise kurze Zeitspanne liegt in den extrem kurzen Innovationszyklen der digitalen Gesellschaft begründet, die in schnellem Takt immer neue funktionale Herausforderungen an ein eCMS stellen, die es flexibel und kosteneffizient erfüllen muss.
Essenziell ist dafür eine maximale Integrationsfähigkeit durch standardisierte, offene Schnittstellen, damit ein Datenzugriff auch von Fremdsystemen aus möglich ist. So lässt sich etwa durch Webservices mit einfachen Mitteln eine Contentaggregation über Drittsysteme realisieren. Daneben garantiert der Einsatz offener Standards und Frameworks wie beispielsweise javabasierter Portlets nach JSR-168-Standard die Kompatibilität zu anderen offenen Systemen.
 
Migrierbarkeit der Daten
Damit eine einfache Migration auf ein potenzielles Nachfolgesystem gewährleistet ist, ist die Organisation der Daten in einem geeigneten System unverzichtbar. Die entsprechenden Optionen sind vor der Auswahl eines eCMS unbedingt zu prüfen.

Skalierbarkeit
Die Erfahrung zeigt, dass die Anzahl der CMS-Nutzer in Unternehmen nach der Einführungs- und Testphase oft rapide steigt. Zu den Onlineredakteuren und unternehmensinternen Autoren kommen häufig noch externe und teils gar globale Redaktionsteams, sodass eCMS-Lösungen mit über 1.000 Redakteuren heute keine Seltenheit mehr sind. Für diesen Fall sollte das System der Wahl gerüstet sein.

Performance
Ebenfalls entscheidend ist die Leistungsfähigkeit des eCMS im Hinblick auf die exponentiell steigenden Performance-Anforderungen der Zukunft. Denn auch bei wechselnden technischen Rahmenbedingungen oder neuen Standards sollten die Performance und Antwortzeiten der Anwendungen akzeptabel bleiben. 

So steigen etwa die Anforderungen an Templates und mit der verwendeten Templatesprache und den wachsenden Anforderungen der Kunden. Dies ist beispielsweise bei der aktuellen Übergangsphase von HTML4 zu HTML5 in vielen Systemen zu beobachten. Zu beachten sind daneben die unterschiedliche Verbreitung von Desktop-Browsern und Betriebssystemen sowie die Anforderungen, die etwa mobile Online-Lösungen mit sich bringen.

Auch die hohen verfügbaren Bandbreiten wirken sich seit einigen Jahren auf die Anforderungen an ein eCMS aus. Der höhere Datendurchsatz führte zu einer Veränderung der verwalteten Contentobjekte. So sind an die Stelle bildgesteuerter Web-Kommunikation vielfach datenintensivere Videoangebote getreten, was die Anforderungen an die Contentauslieferung durch das eCMS erheblich forciert.

Auswahl des geeigneten Dienstleisters
Bei der Auswahl eines geeigneten Dienstleisters und Implementierungspartners ist Sorgfalt geboten. Schließlich haben dessen Erfahrung und Kompetenz großen Einfluss auf die Zukunftsfähigkeit der Software. Der folgende Fragenkatalog kann die erfolgreiche Auswahl erleichtern.

1. Hat der Dienstleister ausreichend Erfahrung mit dem gewünschten CMS?
2. Bekommen Kunden direkten Kontakt zu Projektleitern und Chefarchitekten ohne Vermitlung durch den Vertrieb? Erfahrung der Projektleitung und Architektur der Anwendung entscheiden in über 50 % der IT-Projekte über Erfolg oder Misserfolg des Projektes.
3. Besteht eine leistungsfähige Supportorganisation mit 24-Stunden-Service?
4. Wie tief greifend sind die Erfahrungen des Dienstleisters in Bezug auf Prozess- und Changemanagement?
5. Kann der Anbieter auch Leistungen wie Prototyping, Storyboards, Screendesign etc. übernehmen?
6. Vermittelt der Anbieter Kontakt zu Referenzkunden zum etwaigen Erfahrungsaustausch?

Nicht alle Fragen mögen für jedes Projekt relevant sein, aber bei der ersten Auswahl unter verschiedenen Systemanbietern können sie gewiss eine Hilfe sein.

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