Mandantenfähigkeit

Ein CMS wird als „mandantenfähig“ bezeichnet, wenn es den Betrieb mehrerer unabhängiger Websites auf derselben Infrastruktur erlaubt. Struktur, Inhalte, Design, Statistiken, Benutzerprofile und Einstellungen der Seiten können sich stark voneinander unterscheiden; lediglich die Redaktionsumgebung ist als technologische Basis überall gleich, was vor allem die Arbeit der Redakteure erleichtert. 

Mandantenfähigkeit = Verschiedene Designs, verschiedene Konzepte und URLs, unterschiedliche Zugänge und Berechtigungen - alles vereint in einer eCMS-Lösung.
 

Das primäre Ziel einer solchen Architektur ist im Regelfall eine Kostenersparnis: Die Zusammenlegung senkt die Kosten für Entwicklung, Betrieb und Wartung, da ein zentrales CMS anstelle vieler separater Einzellösungen zugrunde liegt.
Häufig werden mandantenfähige eCMS-Lösungen in Unternehmen eingesetzt, deren Arbeit oder Angebot stark internetbasiert ist. Die Web-Teams dieser Unternehmen müssen oft mit vergleichsweise wenig Personal mehrere Websites effizient betreiben. Dazu ist ein gutes und konsistentes Management der Inhalte erforderlich, die beispielsweise über eine professionelle Content Syndication realisiert wird.

Kosteneffekte
Die entscheidenden Potenziale für Kostenreduktionen finden sich bei mandantenfähigen eCMS in zwei Bereichen. Der erste bezieht sich auf die Inhaltserfassung: Die Redakteure müssen nicht für mehrere Systeme geschult werden und können ihre eingespielten Arbeitsabläufe innerhalb der gesamten Infrastruktur anwenden.

Der zweite, weitaus größere Effekt betrifft die Applikationsentwicklung sowie die Weiterentwicklung des Gesamtsystems. Beide Posten fallen jeweils nur einfach an und können daher kosteneffizienter oder höherwertiger umgesetzt werden, als es bei inhomogenen Systemen möglich wäre.

Informationsqualität
Eine Steigerung der Informationsqualität erzielt ein mandantenfähiges System durch die Vielfachverwendung der Inhalte, da beispielsweise eine Mehrfacherfassung von Inhalten vermieden wird. Zudem wird die Konsistenz der Links zwischen einzelnen Seiten sichergestellt, und die konzernweit einheitliche Redaktionsschnittstelle garantiert die systemweite Content-Pflege.

Technische Umsetzung
Die Mandantenfähigkeit eines CMS basiert technisch auf zwei Ebenen. Die erste besteht aus dem Hauptportal, der globalen Verwaltungssite. Dort können die einzelnen Mandanten beziehungsweise Websites eingerichtet und verwaltet werden. Grundeinstellungen wie physikalische Pfade oder Haupt-URL für die einzelnen Websites werden ebenfalls auf dieser Ebene konfiguriert.

Auf der zweiten, der Mandanten-Ebene, lassen sich dann separate Benutzergruppen definieren und über ein Managementsystem mit unterschiedlichen Rechten ausstatten. Jede der Websites auf dieser Ebene kann eigene Templates, Stylesheets und Ressourcen verwenden.
 

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