Facebook CPC-Modell ist des Werbers Liebling

17. August 2015

Facebook wird immer mehr zum Werbeträger und bietet den Mediaplanern eine optimale Segmentierung und Targeting an. Wir zeigen in unserem Blog, woher die Gründe für die zunehmende Präferenz für Facebook stammen.

Facebook macht seine Hausaufgaben für ein sehr zielgenaues Aussteuern der Werbung. Der Effizienzgewinn kommt primär Mediaplanern bei ihrer Arbeit und Werbetreibenden zu Gute.

An Facebook kommt keine Kampagne vorbei –

nicht nur aus Gründen des Kanal-Mixes, sondern auch aufgrund der Effizienz.

Eine inhaltliche Verzahnung im Sinne von Crossmedia ist an dieser Stelle der Appell an Werbetreibende und Agenturen.

Facebook wird immer mehr zum Werbeträger und bietet den Mediaplanern eine optimale Segmentierung und Targeting an. Wir zeigen in unserem Blog, woher die Gründe für die zunehmende Präferenz für Facebook stammen.

Adobe hat vor wenigen Wochen eine Studie veröffentlicht, die auf Daten aus der Adobe Marketing Cloud zurückgreift und so mehr als 500 Mrd. Impressions der Facebook-News berücksichtigt. (Link)
Diese Daten helfen sehr gut, die Entwicklung der Nutzeraktionen bei Facebook darzustellen und nachzuvollziehen.


Nutzungshäufigkeit von Social Media

Zuerst einmal ist auffällig, dass von allen Social Media Plattformen Facebook klar die anderen Social Media Kanäle dominiert. Spannend ist hierbei, dass nach dieser Studie gerade Facebook und Youtube für Produktempfehlungen genutzt werden.

 

Anstieg CTR bei Facebook (Link)

Aufschlussreich ist ein Blick auf die Entwicklung der Kosten pro Klick und der Klickrate in den letzten 12 Monaten. So haben sich die Kosten bei einer Cost-per-Click-Abrechnung gesamt betrachtet kaum verändert. Die Studie weist lediglich auf einen Anstieg von 6% in den USA hin.
Während die CPC-Preise konstant geblieben sind, hat sich aber die Klickrate verdoppelt. Zu erwähnen ist, dass sich diese Steigerung bei Marken noch deutlicher ausfällt.
Alleine dieses Ergebnis zeigt, dass Facebook an seiner Effizienz der Werbeaussteuerung permanent arbeitet.
Die Formel ist hier einfach:

Je besser die Targetingmöglichkeiten sind, umso relevanter sind die Werbeanzeigen,
umso wahrscheinlicher ist ein Klick.

Für den Werbetreibenden bedeutet es, Werbung mit geringerem Streuverlust schalten zu können
und für Facebook ist es ein optimaler Verkauf des verfügbaren Werberaums im Newsstream.

Noch ein Vergleich in diesem Kontext zu anderen Plattformen: Während die Click-Through-Rate von Facebook-Anzeigen um 99% stieg, stieg die Klickrate bei Google für Display-Werbung lediglich in den letzten 12 Monaten um 24%.
Ein Grund dafür kann auch darin gesehen werden, dass Facebook-Nutzer grundsätzlich einer Personalisierung positiver eingestellt sind.

Wenn wir über Effizienz sprechen, ist auch entscheidend, bei welchen Werbeformen die Effizienz am höchsten ist. Die Interaktionsrate bei Facebook-Posts mit Bildern oder Videos ist fallend, während die Nutzer zunehmend (+20%) auf die Links von Facebook-Posts klicken.


Interaktionsrate pro Facebook-Post

Facebook zeigt, wie Werbung effizient eingeblendet wird. Da passt auch die jüngste Nachricht, dass Facebook zukünftig stärker nur die „harten Links“ bei Werbung bei der Cost-per-Click-Abrechnung zählt. (Link)

Damit orientiert sich Facebook mehr an den Bedürfnissen der Werbetreibenden bzw. der Mediaplaner.


Heiko Ditges, Head of Social Marketing bei Plan.Net, bringt es auf den Punkt: "Auf keiner Plattform kann man so gutes Targeting betreiben. Nun kommt eine belastbare Währung hinzu. Facebook entwickelt sich dadurch mehr und mehr zur Killer-App." (Link)

CPC ist genau das Modell, was der Mediaplaner präferiert. Performance-orientierte Modelle stellen auf den ersten Blick die Beziehung und damit den Erfolg zwischen Werbung und beworbenes Produkt her.

Hier muss klar sein, dass in dem Fall das Werbeziel in Richtung Konversion und Verkauf geht. Ziele wie Bekanntmachung, Image und Positionierung von Produkten können häufig nicht mit performance-orientierten Werbeinstrumenten erreicht werden.


Handlungsempfehlung

Facebook macht seine Hausaufgaben für ein sehr zielgenaues Aussteuern der Werbung. Der Effizienzgewinn kommt primär Mediaplanern bei ihrer Arbeit und Werbetreibenden zu Gute.

An Facebook kommt keine Kampagne vorbei –
nicht nur aus Gründen des Kanal-Mixes, sondern auch aufgrund der Effizienz.

Eine inhaltliche Verzahnung im Sinne von Crossmedia ist an dieser Stelle der Appell an Werbetreibende und Agenturen.

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